Jack’s Brasserie, Bern
Seit über 100 Jahren wird in der Brasserie des Hotel Schweizerhof Bern & Spa gewirtet. Kleine Messingschilder an den Sitzplätzen erinnern an frühere Gäste wie Grace Kelly, Sophia Loren oder Albert Schweitzer. Wer hier Platz nimmt, sitzt also in bester Gesellschaft. Und nicht selten vor einem Wiener Schnitzel.
Die Tür, die immer offen blieb
Ihren Namen verdankt die Brasserie Jack Gauer. Seine Familie übernahm den Schweizerhof 1939. Er machte das Haus zu einer Adresse von internationalem Ruf. Als sich der Schweizerhof 2005 für sechs Jahre verabschiedete, blieb eine Tür durchgehend offen: jene der Brasserie. Das sagt mehr über ihren Platz in der Stadt aus als jede Auszeichnung.
Ausgezeichnet ist sie trotzdem: mit 14 GaultMillau-Punkten. Auf den Tisch kommen französisch inspirierte Brasserie-Klassiker von Tatar bis zum Chateaubriand. Aber auch das Wiener Schnitzel ist ein Evergreen auf der Karte des «Jack’s». Neu bietet Executive Sous Chef Stephan Koltes ein Gourmet-Degustationsmenü mit vier Gängen an, was das Niveau des Hauses laut GaultMillau noch einmal sichtbar anhebt. Auch die Weinkarte beeindruckt: Sie zählt über 500 Positionen.
Arrangement zum Spezialpreis
Das alles macht die Brasserie direkt am Bahnhofplatz zum idealen Ausgangspunkt für einen Kulturabend in der Hauptstadt. Und wer nach dem Schlussapplaus keinen Zug mehr nehmen möchte, muss für ein weiches Bett nur ein paar Stockwerke höher gehen.
Exklusiv für Inhaberinnen und Inhaber einer Karte von American Express bietet der Schweizerhof das Arrangement «The Art of Wellbeing» an. Zum Spezialpreis von CHF 1 098.– für zwei Personen beinhaltet dieses: zwei Nächte im Charming King Room mit Frühstück, ein Drei-Gänge-Menü in der Jack’s Brasserie sowie eine 45-minütige Spa-Behandlung. Hier geht es direkt zum Angebot.
Was bestellen die Gäste, was liebt der Chef?
Stephan Koltes beginnt am liebsten mit dem Zweierlei vom Swiss Lachs mit Kürbis und Mandarine. Danach gönnt er sich Coq au Vin Blanc mit Trüffel und Speck. «Wenn es in der Küche einmal ruhig genug dafür ist», scherzt er.
Die Gäste bleiben bei den Klassikern der Brasserie-Küche. Zum Auftakt bestellen sie gerne das Tatar vom Schweizer Weiderind am Tisch zubereitet. Darauf folgt oft das Wiener Schnitzel, das GaultMillau dreimal zum besten der Schweiz gewählt hat. Es kommt mit Preiselbeeren und einem Kartoffel-Gurken-Salat, der mit Bouillon statt Mayonnaise angemacht ist. Die Zitrone liegt im Stoffsäckchen bereit. Ein Gast, so wird erzählt, habe das Gericht besonders geschätzt: Es war das Lieblingsessen von Jack Gauer.