Massnahmen zur Umsatzsteigerung im Detailhandel
Erhöhen Sie als Einzelhändler Ihren Umsatz: Diese Massnahmen sind vielversprechend.
Ein Händler in Jeanshemd, Kappe und Brille notiert konzentriert Ideen, während der unscharfe Arbeitsraum im Hintergrund Dynamik und unternehmerischen Fokus vermittelt. Das Bild steht auf der American Express website für Merchants für modernen Einzelhandel, der mit American Express auf Vertrauen, Zahlungsfreiheit und wachstumsorientierte Kundenerlebnisse setzt. Es visualisiert, wie Händlerinnen und Händler ihren Umsatz steigern, Premium-Kundinnen und -Kunden besser ansprechen und ihre Marke hochwertig, serviceorientiert und finanzstark positionieren.
Das Wichtigste auf einen Blick
Mehr Umsatz im Schweizer Detailhandel ist durch ein kundenorientiertes Sortiment, gezieltes Cross-Selling und ein nahtloses Einkaufserlebnis über Laden und Onlinekanäle hinweg möglich. Umsatz, Marge und Warenumschlag sollten analysiert werden, um Regalflächen profitabel zu nutzen und passende Produktkombinationen für höhere Warenkörbe zu schaffen.
Mobile Informationen, Reservierungen, Click & Collect sowie kompetente Beratung erhöhen Komfort, Sichtbarkeit und Kundenbindung. Eine zuverlässige, umfassende Zahlungsakzeptanz – einschliesslich American Express – verhindert Kaufabbrüche und kann insbesondere bei höheren Bonwerten zusätzliches Umsatzpotenzial erschliessen.
Schweizer Detailhandel auf Wachstumskurs
Der Schweizer Detailhandel wächst, doch die Nachfrage bleibt selektiv: Kundinnen und Kunden vergleichen stärker, erwarten bequeme Prozesse und kaufen dort ein, wo Preis, Sortiment und Service überzeugend zusammenspielen. Eine einzelne Rabattaktion kann kurzfristig wirken. Nachhaltiger wächst der Umsatz jedoch, wenn Preis, Sortiment, Beratung und Bequemlichkeit für Kundinnen und Kunden zusammenpassen – im Laden, online und nach dem Kauf.
So können auch Sie als Händler vom Umsatzwachstum profitieren: Laut NIQ Markt Monitor lag der Umsatz im Schweizer Detailhandel von Januar bis Juni 2026 2,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders dynamisch entwickelt sich der Onlinehandel, der bis Ende Juni um rund 11 Prozent zulegte. Detailhändler mit einer überzeugenden Omnichannel-Strategie können somit zusätzliches Umsatzpotenzial erschliessen.
Sortiment konsequent aus Kunden- und Ertragssicht steuern
Mehr Auswahl bedeutet nicht automatisch mehr Umsatz. Ein zu breites, wenig klares Sortiment bindet Kapital, erhöht Abschriften und macht die Kaufentscheidung anstrengender. Detailhändler sollten deshalb regelmässig prüfen, welche Artikel tatsächlich Frequenz erzeugen, welche den Warenkorb vergrössern und welche zwar Umsatz, aber kaum Deckungsbeitrag liefern.
Hilfreich ist eine ABC-Analyse nach Umsatz, Marge und Drehzahl, ergänzt um die Frage, welche Produkte gemeinsam gekauft werden. Wenn etwa hochwertige Pflegeprodukte häufig zusammen mit einem bestimmten Zubehör gekauft werden, kann eine sichtbare Platzierung des Zubehörs oder ein kuratiertes Set den Bonwert erhöhen.
Waren mit einer geringeren Umschlagshäufigkeit müssen nicht zwingend verschwinden: Sie können gezielt online, auf Bestellung oder saisonal angeboten werden. Entscheidend ist, Regalfläche als knappe Ressource zu behandeln.
Diese Präzision ist besonders wichtig, weil Kundinnen und Kunden weiterhin bedarfsorientiert einkaufen. Im ersten Quartal 2026 stieg der Schweizer Detailhandelsumsatz zwar an, gleichzeitig lag die Konsumentenstimmung im März 2026 laut Bundesamt für Statistik bei -43 Punkten. Ein verständliches, relevantes Sortiment ist in einem solchen Umfeld überzeugender als ein breites, pauschal aufgestelltes.
Den durchschnittlichen Warenkorb erhöhen – ohne aufdringlich zu verkaufen
Für den stationären Handel ist der Bonwert oft der unmittelbarste Hebel. Statt flächendeckende Rabatte zu geben, sollten Händler passende Zusatzkäufe erleichtern. Dazu gehören Cross-Selling direkt am Regal, Bundles mit einem glaubwürdigen Preisvorteil und gestaffelte Angebote, die den Bedarf für die nächsten Wochen mit abdecken können.
Wichtig ist, dass der Zusatznutzen nachvollziehbar bleibt. Ein Sportgeschäft kann Laufschuhe mit passenden Socken oder einer Laufanalyse kombinieren, ein Feinkostladen zum Beispiel eine Rezeptkarte und ein abgestimmtes Getränk anbieten. Am Check-out, etwa im Kassenbereich, eignen sich nur niedrigpreisige, wirklich relevante Impulsartikel, kein Sammelsurium.
Auch Mitarbeitende spielen hier eine zentrale Rolle. Eine kurze, offene Frage wie «Wofür möchten Sie es einsetzen?» ermöglicht eine individuelle Empfehlung und wirkt beratend statt aufdringlich. Das Team braucht dafür Produktwissen, klare Leitplanken und Ziele, die nicht nur auf Stückzahlen, sondern ebenso auf Kundenzufriedenheit und Retourenquote ausgerichtet sind.
Bezahlung als Umsatzmoment verstehen – inklusive American Express
Ein Kauf scheitert häufig, wenn die gewünschte Zahlungsart fehlt oder der Bezahlvorgang kompliziert ist. Detailhändler sollten deshalb ihre Akzeptanz regelmässig überprüfen: Das Bezahlen mit Bargeld, Debit- und Kreditkarten sowie Wallets sollten an der Kasse und im Onlineshop zuverlässig funktionieren.
Zur vollständigen Kartenakzeptanz gehört auch American Express. Gerade in Segmenten mit höherem Bonwert – etwa Premiumlebensmittel, Beauty, Mode, Reisen, Gastronomie, Hotellerie, Einrichtung oder Geschenkartikel – kann die Akzeptanz zusätzliche Umsätze ermöglichen. Schweizer American Express Kundinnen und Kunden geben im Regelfall 20 bis 50 Prozent mehr aus als andere Kreditkartennutzende.
Die in manchen Fällen höhere Gebühr für die Kartenzahlung darf nicht isoliert betrachtet werden. Relevant ist der zusätzliche Deckungsbeitrag: Wie viele Käufe würden ohne die Karte nicht stattfinden, wie verändert sich der Durchschnittsbon und wie viele neue Kundinnen und Kunden erreicht das Geschäft?
Vorteile für Detailhändler als American Express Akzeptanzpartner
Geschäft und Onlineauftritt zu einem Einkaufserlebnis verbinden
Kundinnen und Kunden erwarten, dass Informationen, Verfügbarkeit und Service zusammenpassen – online und offline. Wenn Sie nur auf Laufkundschaft und Ihr Ladengeschäft setzen, verschenken Sie Reichweite. Denken Sie nur online, verzichten Sie auf den Vertrauensvorsprung und den Servicevorteil des stationären Geschäfts.
Der Einstieg muss nicht sofort ein komplexer Webshop sein. Ein aktuelles Google-Unternehmensprofil, also eine Onlinepräsenz in der Google-Suche und auf Google Maps, eine mobil optimierte Sortimentsseite, transparente Öffnungszeiten und die Möglichkeit, Produkte anzufragen oder zu reservieren, senken bereits Kaufhürden. Denkbar ist zudem die Einkaufsmethode Click & Collect oder eine lokale Lieferung.
Der physische Standort sollte dabei einen Mehrwert bieten, den ein Paket nicht liefert: Beratung, Anprobieren, Demonstrationen, Sofortverfügbarkeit und gegebenenfalls punktuelle lokale Events. So wird der Laden nicht zum teuren Lager, sondern zum Erlebnis- und Servicepunkt.
Relevantes Sortiment, höhere Warenkörbe und bequemes Einkaufserlebnis
Mehr Umsatz entsteht im Schweizer Detailhandel durch ein relevantes Sortiment, höhere Warenkörbe und ein konsistent bequemes Einkaufserlebnis. Ist Ihr Handel online gut auffindbar, sind Verfügbarkeiten und Zusatznutzen schnell erkennbar und bieten Sie zusammenpassende Produkte an, erhöhen Sie die Chance, dass die Kundinnen und Kunden Sie erneut besuchen.
Eine umfassende Zahlungsakzeptanz, einschliesslich American Express, kann zusätzliche kaufkräftige Kundschaft erreichen, den Umsatz steigern und – sofern der zusätzliche Deckungsbeitrag die Gebühren übersteigt – auch zur Profitabilität beitragen. Zudem kann eine kompetente Beratung durch die Mitarbeitenden den Unterschied gegenüber konkurrierenden Unternehmen ausmachen.
Häufige Fragen und Antworten
American Express kann Ihrem Geschäft zusätzliche, oft zahlungskräftige Kundschaft, höhere Buchungswerte und eine stärkere Positionierung im B2B-Segment bringen.
Durch passende Zusatzempfehlungen, sinnvoll kombinierte Bundles, relevante Impulsartikel und beratungsorientierte Mitarbeitende lässt sich der Warenkorbwert steigern, ohne für Kundinnen und Kunden aufdringlich zu wirken.
Relevant sind Kennzahlen wie Umsatz, Deckungsbeitrag, Bonwert, Lagerumschlag, Conversion-Rate und Retourenquote.