GaultMillau: beste Adressen in Zürich und Bern
Ein Neonschriftzug in Bern, eine Bahnhofstrasse in Zürich. Dazwischen: fünf ausgezeichnete Lokale.
Alles Wichtige auf einen Blick
Mit ihren GaultMillau-Restaurants zählen Zürich und Bern zu den spannendsten Kulinarik-Destinationen der Schweiz. In Zürich überzeugen das «Aurora» mit kreativer Bistroküche, das «Freddy» als Bühne für aufstrebende Jungköchinnen und -köche mit rotierendem Menu sowie das «Studio Bellerive» mit mutigen, handwerklich feinen Gerichten von Küchenchef Norbert Kiraly.
In Bern setzt das «Darling» im Breitenrain-Quartier auf ehrliche Produktküche mit Mut zur Reduktion, während das «Frohsinn» in der Altstadt als Weinbar und Bistro für entspannte Abende mit kuratierter Weinkarte und saisonalen Sharing-Plates steht. Mit der American Express Platinum Card gibt es in teilnehmenden GaultMillau-Restaurants eine Gutschrift.
Zürich: die Stadt in drei Gängen
In Zürich können Sie auf ungewöhnlich ehrliche Art essen gehen. An der Bahnhofstrasse, am Lochergut und am Zürichsee:
Business-Lunch im «Aurora»
Im «Aurora», gleich neben der Tramhaltestelle Rennweg in der geschäftigen Zürcher Bahnhofstrasse, zelebrieren die beiden Inhaber Stefan Persterer und Michael Oberperfler herzliche Gastfreundschaft, während Küchenchef Dennis Mazza und sein Team geradlinig und gleichzeitig fantasievoll kochen.
Die Highlights auf der Speisekarte heissen Tom-Kha-Perlhuhn, Thai-Duck-Salad und Hirschkopf-Bäggli. Frei nach dem Motto: gehoben, aber nicht abgehoben. Auch die hausgemachten Tortellini haben eine grosse Fangemeinde. Mittags stehen drei wöchentlich wechselnde Business-Lunch-Optionen zur Auswahl.
Das «Aurora» ist zudem Partner des renommierten Champagnerhauses Krug. Als Teil der Krug Ambassades hat das Toprestaurant also Grand Cuvée im Offenausschank. Ausserdem gehören zum Betrieb die quirlige Bar im Erdgeschoss und die grosse Terrasse.
Entdeckerfreude im «Freddy»
Das ehemalige «Kin» beim Zürcher Lochergut heisst jetzt «Freddy» und ist eine Bühne für junge, aufstrebende Chefs. Ein Auszug des bisherigen Line-ups: Dianer Ding und Jonathan Barnes von «Dian Dian Mian» mit ihren chinesischen Biang-Biang-Nudeln oder Jungköchin Jana Heinichen (ehemals «Gül» und «Verena») mit ihrer Interpretation vietnamesischer Klassiker.
Die Weinkarte, die Gastgeber Rico Jauch sorgfältig kuratiert, verzichtet auf grosse Namen, setzt auf handverlesene Positionen von kleinen Weingütern aus der Schweiz und ihrer Nachbarschaft. Ein junges Team führt den Service im «Freddy» mit Leichtigkeit. Vor Ort haben Sie das Gefühl, zu Besuch bei Freundinnen zu sein, nur mit rotierenden Chefs und immer neuem Menu.
Ein besonderer Abend im «Studio Bellerive»
Die Gerichte von Norbert Kiralys im «Studio Bellerive» überzeugen. Etwa die Burrata-Mousse auf Pistazien-Pinienkern-Erde, dekoriert mit Maroni-Scheiben, Apfel und Orange. Oder der pochierte Saibling mit gehobeltem und mariniertem Fenchel, gekonnt ergänzt mit Gurke, Kaviar als salzige Komponente und einem safrangelben, klaren Bouillabaisse-Fond.
Einer der besten Teller des Abends? Eine sehr saftige Perlhuhnbrust, unter deren mit Panko und Kräutern panierten Haut sich eine feine Geflügelfarce versteckt. Drei Beilagen werden zum Vogel gereicht: ein Sandwich aus gepuffter Gänsehaut und Gänseleber, eine Kartoffelkrokette und ein Mascarpone-Tortellino.
Bern: zwei neue Lieblingsadressen in der Bundesstadt
Ein Newcomer-Lokal im Breitenrain-Quartier und eine Weinbar in der Altstadt – das sind zwei sehr unterschiedliche Restaurants in Bern, die beide unbedingt einen Besuch wert sind:
Ruhiges Dinner im «Darling»
Draussen ein roter Neonschriftzug über dem Eingang, der einen schon drei Kreuzungen vorher durchs Breitenrain-Quartier zum Restaurant führt. Drinnen gedämpftes Licht, viel Holz, ruhige Farben. Gastgeber Christoph Schürch hat sein Lokal von Anfang an mit einer klaren Philosophie geprägt: Mut zur Einfachheit, Stolz aufs Produkt, keine Show, die vom Wesentlichen ablenkt.
Seit dem Frühling 2026 steht ein Newcomer am Herd: Till Keller ist kurz nach seiner Lehre vom «Mille Sens» ins «Darling» gekommen, zuerst als Sous-Chef, jetzt als Küchenchef. Er kocht mit einer Ruhe, die auffällt, weil er weiss, was er weglässt.
Ein Paradebeispiel: Mezzelune in Brodo. Der hausgemachte Pastateig ist dünn und stabil, die Füllung aus Tomate und geröstetem Brot wirkt klug und überraschend tiefgründig. Auch Schweizer Klassiker wie Suure Mocke sitzen: Biorindfleisch, drei Wochen in Rotwein und etwas Essig gebeizt, dann über Nacht geschmort, mit fabelhaftem Rindsjus und cremigem Selleriepüree.
Apéro und Sharing im «Frohsinn»
Das «Frohsinn» kann in keine Schublade gesteckt werden. Mitten in der Berner Altstadt ist es Weinbar und Bistro zugleich, ein Ort, an dem der Abend beim Apéro beginnt und oft später endet als geplant. Der lange, schmale Raum mit Säulen, Rundbögen, karamellfarbener Lederbank, kleinen schwarzen Tischen und warmem Licht wirkt elegant, aber nie steif.
Genauso die Küche: farbig, unkompliziert, gemacht zum Teilen. Hinter dem «Frohsinn» stehen die Zwillingsschwestern Julia und Jutta Bärenfaller mit Süheyla Sahbaz und Dominik Borer. Gekocht wird saisonal, mehrheitlich mit Gemüse. Die Speisekarte wechselt monatlich, die Weinkarte ist gross und klug kuratiert.
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American Express x GaultMillau: zwei Städte und viele Gründe, wiederzukommen
Zürich und Bern könnten kulinarisch unterschiedlicher kaum sein: hier die urbane Bandbreite vom Lunch bis zum Konzeptrestaurant, dort die ruhigere, charaktervolle Präzision. Gemeinsam haben alle hier vorgestellten fünf Adressen, dass sie mehr bieten als nur gute Küche, nämlich Atmosphäre, Persönlichkeit und jede Menge Gründe, wiederzukommen.
Mit dem Restaurantguthaben von American Express gibt es einen zusätzlichen Anlass, genau das zu tun: wiederzukommen. Wenn Sie mit Ihrer Platinum Card in einem teilnehmenden GaultMillau-Restaurant mindestens CHF 250.– bezahlen, erhalten Sie einmal pro Quartal automatisch eine Gutschrift in Höhe von CHF 40.– für Ihren nächsten Besuch.