Der Apéro ist eine Kunst, die wenig braucht: ein gutes Glas, etwas Köstliches zum Teilen und einen Ort, an dem niemand auf die Uhr schaut. Und dieser Ort ist oft näher, als man denkt: Der eigene Gartentisch, der Balkon oder die Küche mit offenen Fenstern reichen völlig aus. Vorausgesetzt, die Zutaten stimmen.
Für einen gelungenen Apéro gilt eine einfache Regel: Nicht die Menge entscheidet, sondern die Auswahl. Wichtig sind Kontraste: etwas Salziges, etwas Würziges, etwas Cremiges, etwas Knuspriges. Marinierte Oliven, gegrillte Peperoni, ein Stück gereifter Käse, Rohschinken, Bündnerfleisch, vielleicht ein paar Nüsse. Dazu Brot, das gerne noch leicht warm sein darf. Ob danach noch ein Abendessen folgt, ist plötzlich gar nicht mehr so wichtig. Mit der richtigen Auswahl wird die Apéro-Platte zum Star des Abends.
Wer für den Apéro zu Hause nichts dem Zufall überlassen möchte, findet seine Zutaten am besten dort, wo Qualität Tradition hat. Seit 1864 ist H. Schwarzenbach in der Zürcher Altstadt eine feste Grösse für Feinkost. Antipasti, Trüffelprodukte, Apéro-Gebäck und ausgewählte Delikatessen machen aus jedem Apéro eine kleine Entdeckungsreise.
Im Au Petit Comestible in Genf warten italienische und französische Spezialitäten darauf, entdeckt zu werden. Auch der Mercato vado e torno in Dietikon und der italienische Feinkostladen Ferrari in Bern liefern beste Spezialitäten, über die man noch lange spricht.