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Die Zürcher Galerienmeile

Im und rund um das renommierte Kunsthaus in Zürich bricht ein neues Zeitalter an: Der Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield macht das Haus zum grössten Kunstmuseum der Schweiz. Und wie ein kultureller Magnet zieht das Kunsthaus neue Galerien und kreative Werkstätten an, die sich rund um das Museum niederlassen.

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Die lebendige Kunst- und Kulturstadt

Seit das Kunsthaus am Heimplatz in Zürich 1910 zum ersten Mal seine Türen öffnete, ist es nicht mehr aus der Zürcher Kunst- und Kulturszene wegzudenken. Die Gründung des Cabaret Voltaire im Niederdorf – nur einen Steinwurf vom Kunsthaus entfernt – markiert die Geburtsstunde des Dadaismus. Die geografische Nähe des Gründungsorts der dadaistischen Kunst (eine Kunstform, die alle bisherige Kunst infrage stellte) zum renommierten Kunsthaus zeigt, dass die Gegend rund um den Heimplatz bereits seit über einem Jahrhundert eine grosse Faszination auf Kunstschaffende ausübt. Und das sieht man auch heute wieder: Nachdem Zürich-West mit seiner industriellen Vergangenheit lange Zeit als neuer Wirkungsort der Kunstszene galt, suchen jüngst immer mehr Kunstschaffende und -liebhaber wieder die Nähe zur Altstadt und zum Kunsthaus. «Die Gegend um das Kunsthaus Zürich ist mit den Eröffnungen vieler etablierter, aber auch junger und innovativer Galerien wieder sehr dynamisch geworden», so Charlotte von Stotzingen, Direktorin Zurich Art Weekend.

Der Puls der Zürcher Kunst

Charlotte von Stotzingen ist mit der Zürcher Kunstwelt bestens vertraut. Mit dem Zurich Art Weekend bietet sie der Kunstszene jedes Jahr eine Plattform: Eine Woche, bevor die Art Basel ihre Tore öffnet, wird Zürich ein Wochenende lang zum Hotspot der internationalen Kunst. Während des Zurich Art Weekends öffnen private und öffentliche Kunstinstitutionen und angesagte Off-Spaces gemeinsam ihre Türen. Auch deshalb freut sich von Stotzingen über die verschiedenen Neueröffnungen rund um das Kunsthaus: zum Beispiel die Galerie Presenhuber, die seit 2020 einen Standort in der Nähe des Museums betreibt. Oder der Zürcher Ableger der renommierten Galerie Lévy Gorvy with Rumbler. Auch Hauser & Wirth ist seit Kurzem mit zwei Filialen an der Rämistrasse vertreten – einem Bookshop und einem Ausstellungsraum.

Mehr Platz für hochkarätige Kunst

Im Herbst 2021 wird der Erweiterungsbau des Kunsthauses offiziell eröffnet. Das quaderförmige Bauwerk wurde von David Chipperfield, einem international prämierten britischen Architekten, entworfen und gebaut und bildet zusammen mit dem seit über 100 Jahren bestehenden Hauptgebäude ein imposantes Ensemble. Die zusätzlichen 5000 m2 Ausstellungsfläche des Erweiterungsbaus machen das Kunsthaus Zürich zum grössten Kunstmuseum der Schweiz. Mit dem Erweiterungsbau entsteht zusätzlicher Ausstellungsraum für die hochkarätige Sammlung des Hauses – eine der grössten Kunstsammlungen der Schweiz. Permanente Sammlungspräsentationen und international beachtete Wechselausstellungen machen das Kunsthaus seit vielen Jahren zum Publikumsmagnet. Neben alten Meistern findet man hier bedeutende Bilder von Picasso, Monet und Chagall, aber auch von zahlreichen zeitgenössischen Künstlern wie Fischli/Weiss oder Sylvie Fleury. Auch erwähnenswert: Im Kunsthaus befindet sich die umfangreichste Werksammlung des berühmten Schweizer Künstlers Alberto Giacometti.

«Das Höllentor», die Lichter und die Bühne

Auch ausserhalb des Museums gibt es Kunst zu bestaunen. Seit 1949 hat «das Höllentor» von Auguste Rodin seinen festen Platz vor dem Eingang. Acht Tonnen wiegt die Bronzeskulptur und zeigt die Vision des Jenseits, inspiriert von Dantes Inferno der Göttlichen Komödie. Seit Kurzem ergänzt eine zeitgenössische Skulptur die künstlerische Vielfalt am Heimplatz: Eine Licht- und Videoinstallation der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist entfaltet bei Einbruch der Dunkelheit ihre Wirkung und projiziert farbige Lichtpunkte auf die umliegenden Gebäude. Und wenn abends die Lichter der Installation angehen und die Galerien und Museen ihre Türen schliessen, erwacht eine weitere Kunstinstitution gleich neben dem Kunstmuseum erst so richtig zum Leben: das Schauspielhaus. Das künstlerische und kulturelle Leben kennt rund um den Heimplatz keine medialen Grenzen – der Puls der Zürcher Kunstszene ist hier tatsächlich zu fast jeder Tages- und Nachtzeit spürbar.

Auf Kunst- und Galerienbummel rund um das Kunsthaus Zürich

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Die Gegend um das Kunsthaus

Galerie Eva Presenhuber an der Waldmannstrasse im Niederdorf.

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Auf der anderen Strassenseite gibt’s Theater

Foyer des Schauspielhaus Zürich.

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Dynamische Galerienstadt

Immer mehr Galerien suchen wieder die Nähe des Kunsthaus Zürich.

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