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Der «GmüesEsel» von Bern

Bern ist eingefasst von Natur, dem «Grünen Band». Auf der Radwanderroute 888 – diese verbindet auf 59 Kilometern die Gemeinden rund um Bern und gehört zum Naherholungsgebiet der Bundesstadt – bringt der «GmüesEsel» jede Woche 200 Kilogramm Gemüse und Obst in die Stadt.

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Die Natur in die Stadt chauffiert

Der «GmüesEsel» heisst eigentlich Thomas Wieland. Er wohnt und arbeitet auf dem «Biohof Gumme» in Thörishaus, knapp 15 Kilometer ausserhalb der Schweizer Hauptstadt. Auf 8 Hektaren Land bauen er und weitere Naturbegeisterte Obst und Gemüse an, und das äusserst naturnah und nachhaltig. Jede Woche fährt Wieland zügig und umweltschonend mit seinem E-Bike in die Stadt, um seine Nahrungsmittel auf dem Markt in Bern zu verkaufen oder an seine Abnehmer zu liefern. Nachhaltig ist nicht nur, wie sich der «GmüesEsel» – so nennt sich Wieland übrigens selbst – fortbewegt, sondern auch, was er auf seinem Anhänger mittransportiert.

Angetrieben von Muskelkraft und Leidenschaft

Vom Samen bis zum fertigen Produkt hält Wieland die Art seiner Produktion bewusst im kleinen Rahmen. Alles wird mit möglichst einfachen Hilfsmitteln, solarbetriebenen Maschinen und insbesondere mit eigener Muskelkraft verarbeitet. Der ehemalige Ingenieur hat auch den «produktiven Fitnessraum» ins Leben gerufen. Im bekannten Quartier Länggasse können Schweissliebende auf zwei Velos, einem Crosstrainer oder einem Rudergerät Wielands Maschinen antreiben: eine Mühle zur Produktion von Polenta und Hartweizengriess oder eine Ölpresse zur Produktion verschiedener Speiseöle. Der Eintritt ist frei, zudem kann ungefähr ein Viertel der produzierten Menge in eigens mitgebrachten Gefässen mitgenommen werden.

Grünes Band Bern

Auf dem Wochenmarkt in der Altstadt (die übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt) verkauft der «GmüesEsel» unter anderem seine Ware. Hier spürt man, was Bern alles ist: naturnah, nachhaltig, charmant. Das entschleunigte Lebensgefühl liegt überall in der Luft. «In Bern herrscht eine angenehme Atmosphäre. Die Stadt ist nie hektisch», so Wieland. Man pflegt einen respektvollen Umgang, nimmt sich Zeit füreinander und nimmt Rücksicht auf die Natur. Wenigen Besucherinnen und Besuchern sind die Nähe zur Natur und der nachhaltige Lebensstil, den viele Bernerinnen und Berner pflegen, bekannt. So ist auch die Radwanderroute 888 – der Arbeitsweg des «GmüesEsels» – seltener in Herrn und Frau Schweizers Munde. Dabei wäre sie unbedingt einen Ausflug zu Fuss oder auf dem Bike wert: Die gemütliche Route führt über sanfte Hügel und entlang der Aare. Sie bietet Abkühlung auf bewaldeten Abschnitten und eine spektakuläre Aussicht auf die Gipfel des Berner Oberlands und den Wohlensee.

Mit dem Gemüse-Esel auf der Radwanderroute 888 – Grünes Band Bern

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Alles unverpackt

Vom Biohof auf den Markt oder in den Unverpackt-Laden.

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Das Altstadt-Lädeli ist Abnehmer von Wielands Ware

Thomas Wieland liefert seine Ware in den Unverpackt-Laden (Palette).

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Zurück zum einfachen Leben

Vom Biohof über das «Grüne Band Bern» in die Stadt und wieder zurück.

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